Fair Trade Zigarren
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Fair Trade Zigarren eher noch SeltenheitBisher gibt es nicht viele Fair Trade Zigarren. Insgesamt stammen weniger als ein Prozent der aus Mittelamerika exportierten Zigarren aus fairem Handel, da sich fast alle fruchtbaren Landstriche in diesem Teil der Erde im Besitz von Großgrundbesitzern befinden. Eine Marke, die tatsächlich unter den Begriff „Fair Trade“ fällt und von einer unabhängigen Fair-Trade Organisation geprüft werden, ist „Campo Verde“ aus Panama. |
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Campo Verde Zigarren werden von Hand aus reinem Panama Tabak hergestellt und entstammen einem Fair-Trade-Projekt. Damit zählen sie zu den ganz wenigen Fair Trade Zigarren die bisher auf dem Tabakmarkt erhältlich sind. Die verwendeten Tabakblätter der Campo Verde Zigarren werden von kleinen Tabakfarmen aus dem Hochland Panamas gezogen. Die Tabakbauern erhalten einen garantierten Mindestlohn für Ihre Ernte. Außerdem werden fünf Prozent der Umsätze mit diesen Zigarren an gemeinnützige Projekte in Mittelamerika gespendet. Die unabhängige Fair-Trade Organisation „FAIRTAB“ überwacht die Einhaltung der Fair-Trade Richtlinien. Ähnlich verhält es sich mit den Marca Fina Zigarren aus Panama, der Dominikanischen Republik und aus Honduras. Hier haben sich Tabakbauern zusammengeschlossen und verarbeiten ihre Tabake selbst zu Zigarren, anstatt sie an die großen Tabakmultis zu einem sehr niedrigen Preis abgeben zu müssen. Die FTAC hilft den Bauernfamilien einen Teil ihrer jährlichen Ernte direkt zu hochwertigen Zigarren zu verarbeiten und selbst verkaufen. Für die Tabakbauern bedeutet das nicht nur wesentlich höhere Preise für ihre harte Arbeit sondern auch Preisstabilität und eine garantierte Abnahme ihrer Jahresproduktion. In Ländern ohne Sozial- und Krankenversicherung ein wichtiger Schritt zu besseren Lebensbedingungen.
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