Guantanamera Cristales 25er-Kiste
Günstige, maschinengefertigte Guantanamera Cristales Zigarren in der 25er-Kiste. Jede der Zigarren ist einzeln in einem Plexiglastubo mit Steckverschluss verpackt.
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Kundenrezensionen:
Autor: Wolfgang Hirschfeld am 30.07.2010
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Rezension:
Der \"Billigheimer\" Ein persönliches Wort in eigener Sache sei mir vorab gestattet. Dieser Beitrag richtet sich ausschließlich und im Besonderen an die Tabak-Genießer unter uns. Ketten- und fanatische Nicht- bzw. Ex-Raucher,sowie Kinder und jugendliche unter 16 Jahren,bitte ich freundlichst,mit dem Mauszeiger das X-Kästchen oben rechts mit einem Linksklick ebendieser Maus zu betätigen und sich sinnvollerer Betätigung zu widmen. Denn wisset:\"Rauchen gefährdet die Gesundheit und ist verdammt teuer\". Es handelt sich um Maschinenware aus Cuba. Der Stückpreis beträgt unter 2,00 EURO Ein wahrer \"Billigheimer\" also im Vergleich zu dem,was andere Experten für ihre Testobjekte ausgeben. Da ich annehme,dass kaum ein Leser bis zum Ende des Beitrags durchhalten wird,was ich selbstredend jammerschade finde,hier mein Fazit: \"Die Dinger sind klasse!\" Beim Öffnen des Kästchens,das im Übrigen 3fach versiegelt ist (einmal mit der allgemein üblichen Zollbanderole und zudem mit zwei werkseitig angebrachten Plastikstreifen mit der Aufschrift \"Habanos\"),bietet sich dem Rauchwilligen ein zunächst etwas ungewohnter Anblick: Alle Exemplare der Begierde sind einzeln in durchsichtige Plastiktubos verpackt,die sich aber leicht mit Hilfe eines durchaus sinnvollen,ebenfalls aus Plastik bestehenden Bändchens leicht und zur Not sogar mit einer Hand entfernen lässt. Nun haben wir also das enthüllte Teil in der Hand und befühlen es vorsichtig. Mhm,eine Konsistenz von feinem Leder lässt sich nicht abstreiten,wenn auch die fühlbare Aderung eher an einen tropischen Baumstamm erinnert. Aber der erste Eindruck täuscht gewaltig. Die Messung des Durchmessers(der gerade mal 12mm beträgt) und auch die Länge von durchschnittlich gut 15cm (ein so gutes Verhältnis von Länge zu Durchmesser begeistert den Experten), überzeugt uns,dass wir es doch mit einem rauchbaren Gegenstand zu tun haben. Auch der Drucktest mit zwei Fingern lässt keinerlei Zweifel daran aufkommen. Die Konsistenz ist einwandfrei und lässt auf perfekte Einstellung der Maschinen schließen. Das Deckblatt ist hellbraun,was bei einer cubanischen Zigarre doch einigermaßen verwundert,weist aber keinerlei Risse oder Verletzungen auf. Ein Feuchtigkeitstest mit einem Nadel-Hygrometer ergibt eine relative Luftfeuchtigkeit von 70%. Ein fast gerader idealer Wert,wie Umfragen unter international renommierten Experten ergab. Gut,die Experten rekrutierten sich aus meinem engeren Bekanntenkreis. Aber das sei nur ganz nur am Rande erwähnt. Und nun zur Sichtprüfung. Hier erwartet uns eine wahrlich unangenehme Überraschung! Die Cubaner sind bereits beschnitten! Wie wir alle wissen,ist das für die Zigarrenpuristen unter uns ein untrügliches Zeichen,dass es sich hier wohl um sog. \"Show-Objekte\" handeln muß. Wir legen also cutter und/oder Bohrer entäuscht wieder beiseite und wenden uns dem Vorgang des Entfachens zu. Das uns lieb und teuer gewordenen überlangen Cohiba-Streichhölzern,die in jedem gut sortierten Tabakgeschäft relativ günstig käuflich zu erwerben sind. Also nehmen wir hir Zündhölzer zur Hand,von denen für solche Notfälle immer ein kleiner Vorrat im Hause ist, und bereiten uns seelisch und moralisch auf den großen Moment der Entzündung vor. Davor liegt aber unbedingt noch der Geruchstest,die unter Kennern berühmte,ja direkt gefürchtete olfaktorische Prüfung. Das Ergebnis: Der erste Eindruck ist,kurz gesagt,erschreckend. Um es ganz einfach auszudrücken,man fühlt sich an Leder erinnert,das etwas zu lange in einem dunklen,ungelüfteten Raum gelagert wurde. Einige Zeit nach der Dekantierung, (ja,ich gebrauche dieses unter Weinkennern beliebte Wort) bzw. Lüftung,verfliegt dieser Eindruck jedoch sehr rasch und es entwickelt sich schnell ein lebhafter Duft nach frischer,sandiger Erde,auf die eben ein kräftiger Frühlingsregen niedergegangen ist und die nun unter cubanischer Sonne trocknet. Wir wollen nun diese Trocknung etwas beschleunigen und bringen langsam das BIC in Stellung. Der Anzündvorgang selbst gestaltet sich relativ problemlos,wobei, selbst bei leichterem Anzug eine geringe Neigung zur Stichflammenbildung zu beobachten ist,der sich aber nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen lässt und sich auch nicht zum Flächenbrand auswächst. Nun schreiten wir zügig zum Geschmackstest. Dieser ist,um es kurz zu machen,begeisternd ausgefallen. Vom ersten Zug an hat uns diese Zigarre hundertprozentig überzeugt,wobei man jedoch auch ihren doch recht günstigen Preis berücksichtigen muß. Natürlich kann sie mit einer Domenico nicht unbedingt mithalten,aber sie harmoniert ganz hervorragend mit einem ebenso günstigen Landwein aus Südfrankteich (Wir erinnern uns da mit großem Vergnügen nur an einen 2001er Côte du Rhône von J.G .à Orange,Vaucluse ),der u.a.bei Karstadt zu erwerben ist.Wir möchten das für die Laien unter uns gerne einmal so umschreiben: Ihr Geschmack ist leicht und dennoch gehaltvoll. Ganz entfernt erinnert er an getrocknete Wiesenblumen,denen jedoch ein Hauch von verdorrten Beerenhecken anhaftet. Dieser ist jedoch so dezent,dass er nur von Ferne zu erahnen ist.. Dieser Eindruck hält bis etwa die halbe Länge vor und wird dann zunehmend von etwas bitter rund doch schon scharfem Geschmack von brennenden Kiefernwäldern abgelöst. Spätestens kurz vor der Bauchbinde,die in dezentem Goldgelb-Hellbraun gehalten ist und wunderbar mit einem leichten Sommeranzug,unterlegt mit einem fruchtigherben Deo harmoniert,ist es Zeit,dem doch zunehmend zweifelhaften Vergnügen ein Ende zu bereiten und die Cubanerin in einem Ascher von Dunhill langsam verglühen zu lassen. Damit geht dann,je nach Zugverhalten des Rauchers, ein gut einstündiges Rauchvergnügen leider dem Ende entgegen,das auch für Nichtraucher nicht unbedingt unangenehm sein muß,da die \"Guantanamera\" niemals den ansonsten leider typischen Gestank hinterlässt.wie mir meine LAG glaubhaft versichert. Ich denke,wir werden diesen Versuch auch demnächst zu wiederholen wissen. Für ev. auftauchende Fragen jeglicher Art steht der Tester selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Sofern er nicht gerade eines dieser o.g. Objekte in \"Behandlung\" hat.
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