Die Alec Bradley Post Embargo ist...
  • Alec Bradley Post Embargo

    Die Alec Bradley Post Embargo ist Alec Bradleys Antwort auf die Nostalgie, die mit der Aufhebung des Handelsembargos zwischen den USA und Kuba, langsam aber sicher einsetzt. Begonnen und allmählich verschärft haben sich die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und Kuba seit dem Sturz der autoritären Regierung Fulgencio Batistas 1959. 1960, nach der Enteignung amerikanischer Großgrundbesitzer, erließ der amerikanische Präsident Eisenhower die ersten Einfuhrverbote gegen kubanische Produkte.


  • Kubanische Revolution als Auslöser für US-Handelsembargo


    Die vorrevolutionären Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind zwiespältig. Einerseits unterstützten die Vereinigten Staaten Kuba im Kampf gegen die spanische Kolonialherrschaft, andererseits drangen sie politisch und wirtschaftlich auf äußerst aggressive Weise in Kuba ein. So besaßen US-amerikanische Unternehmen vor der Revolution einen Großteil der kubanischen Zucker- und Tabakindustrie. Auch die Unterwelt Havannas wurde weitgehend von amerikanischen Mafiosi kontrolliert.

    Der Aufschwung der kubanischen Wirtschaft in der vorrevolutionären Zeit ging also mit einer deutlichen US-amerikanischen Hegemonie einher. Daher wurde die Revolution unter der Führung Fidel Castros von vielen Kubanern auch als Befreiung wahrgenommen. Für andere, besonders für die Großgrundbesitzer bedeutete es das Exil und damit den Beginn der Zigarrengeschichte außerhalb Kubas in Ländern wie der Dominikanischen Republik, Honduras und Nicaragua. Wer nun aber denkt, die Zigarrenserie hätte viel mit kubanischen Zigarren zu tun, der irrt.

    Alec Bradley Post Embargo Robusto und Toro als erste Formate


    Die Post Embargo gibt es in den zwei repräsentativen Formaten Robusto und Toro. Beide Formate werden in, für Alec Bradley-Verhältnisse, schlichten Holzkisten zu zwanzig Zigarren angeboten und bieten ein solides und vielschichtiges Raucherlebnis. Die Alec Bradley Post Embargo kommt "boxpressed" auf den Markt. Vielleicht ein nostalgisches Augenzwinkern, waren doch früher alle Zigarren "boxpressed"? Sowohl Einlage als auch Umblatt und Deckblatt stammen aus Honduras. Auch wenn die Tabake nicht aus Kuba stammen, kann man davon ausgehen, dass die Blender und Master hinter den Zigarren in den meisten Fällen Exilkubaner oder zumindest Nachfahren derselben sind.

    Das Colorado-Deckblatt der Post Embargo ist regelmäßig und glatt. Es wird von einem Zigarrenring umschlossen, der programmatisch auf das Post-Embargo Verhältnis zwischen Kuba und den USA verweist. Man sieht darauf die Fahnen der jeweiligen Länder in Form von Adlerflügeln. Gemeinsam könnten sie also wie ein Adler fliegen - Alec Bradleys Post Embargo Vision? Die Robusto verfügt über eine Dicke von 2,06 mm bei einer Länge von 12,70 mm. Die Toro hingegen ist 2,14 mm dick und 15,88 mm lang. Zigarren aus Nicaragua von diesem Format kann man sich nur häufiger wünschen!
starkezigarren.de