Carlos Torano Loyal

Carlos Toraño Loyal Carlos Toraño Loyal Zigarren wurden im Jahr 2011 auf der IPCPR in Las Vegas lanciert. Die IPCPR ist neben der Intertabac in Dortmund die wichtigste Zigarrenmesse der Welt. Vor allem mittelamerikanische und karibische Produzenten setzen auf diese Vermarktungsmöglichkeit, das die USA der bedeutendste Zigarrenmarkt der Welt ist.
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Dunkelbraunes Ecuadorian Sumatra Shade Blatt veredelt die Zigarren

Bei der Tabakmischung setzt der mittelamerikanische Hersteller auf ein Deckblatt aus Ecuador, das dort im Schatten aus Sumatra Saaten gezogen wird. Da die Longfiller in Nicaragua gerollt werden, weisen die Zigarren ansonsten einen hohen Anteil an nicaraguanischen Tabaken auf. Dieser stammt zum Beispiel aus der Region Pueblo Nuevo in der Nähe von Condega. Die Familie Toraño wanderte Anfang des 20. Jahrhunderts nach und nach aus Spanien aus.

Santiago Toraño (mittlerweile verstorben) gründete im Jahr 1916 ein Tabakunternehmen auf Kuba und holte später seine Brüder aus Spanien nach. Unter dem Batista-Regime blühte das Unternehmen auf. Man hatte bis zu 23 Tabakplantagen auf Kuba und konzentrierte sich dabei um die Zucht eines eher dunklen Connecticut Shade Deckblatts.

Carlos Toraño Loyal Robusto, BFC, Churchill und Torpedo


Nach dem Höhepunkt während der Batista-Zeit folgte der schnelle Fall nach der Revolution. Das kommunistische Regime unter Fidel Castro benötigte Kapital und verstaatlichte bald die wichtigsten Wirtschaftszweige Kubas: Tabak, Zigarren und Zucker. Es blieb nur die Auswanderung als Option. Wer heute also Carlos Torano Zigarren kauft, der sollte wissen, dass es sich nicht mehr um Zigarren aus Kuba handelt.

Die Toraños verschlug es fortan nach Brasilien, Mexiko und in die Dominikanische Republik. Später entdeckte man Mittelamerika als neues Zigarrenmekka. Hier ensteht auch die junge Carlos Toraño Loyal Serie, die mit einer sehr dicken Robusto aufwartet, einer noch voluminöseren BFC sowie zwei Klassikern: Churchill und Torpedo.