• Condega Zigarren

    Condega Zigarren. Was soll man über Zigarren denken, die aussehen wie Partagás Zigarren aus Kuba? Man muss Condega Zigarren wahrscheinlich erst ein bis zweimal rauchen, um einen ganzheitlichen Blick auf die Marke zu erhalten. Außerdem sollte man die Hintergründe erkennen. Dann macht diese 2018er-Neuheit plötzlich Sinn.

    Condega Zigarren ersetzen (zumindest beim Importeur) die beliebten Casa Magna Zigarren. Casa Magna Zigarren waren bekannt für eine angenehme Aromatik und sehr günstige Preise. In diese Fußstapfen sollen nun Condega Zigarren treten und die alte Marke nicht nur ersetzen, sondern geschmacklich sogar verbessern.

  • Wie Condega Zigarren nach Deutschland kamen

    Der deutsche Importeur, der hinter der Marke steht, ist die Wolfertz GmbH mit Sitz in Solingen. Der Geschäftsführer, Thorsten Wolfertz ist in der Branche bestens vernetzt. So kennt er einen Hern namens David González Haya aus Velencia. Der spanische Importeur brachte Condega Zigarren schon vor Jahren nach Europa.

    David González Haya hat sie Thorsten Wolfertz ans Herz gelegt und so kamen die Zigarren im Frühjahr 2018 nach Deutschland. Produziert werden die Longfiller von Herrn Ramón Zapata Pérez in Nicaragua. Ein Teil des Tabaks kommt aus dem Anbaugebiet Condega, für das die Serien F und S namentlich einstehen.

    Condega Serie F und Serie S Zigarren

    Zwei Serien stellt man in Nicaragua bisher her. Die "klassische" Condega Serie F steht laut dem Hersteller für süße Zedernholzaromen sowie Spuren von Zimt. Ein recht dickes Corojo Deckblatt aus dem Hause "Casa Fernández" und die den Partaás Zigarren ähnelden Bauchbinden zeichnet die Serie optisch aus. Die Serie F soll eine intensive Aromatik aufweisen und trotzdem für jedermann zugänglich sein.

    Was aber unterscheidet die Serie F und Serie S? Einmal abgesehen von der Tabakmischung scheiden sich hier die Geister. Schmecken die Condega Serie S Zigarren tatsächlich weicher und etwas feiner. Jedenfalls sind sie teurer, was aber auch an den Tuben liegen kann. Die Amerikaner sagen: Die Condega Serie S Zigarren sind insgesamt würziger. Hier sollen sogar Noten von reifen Pfaumen und süßer Schokolade auftauchen. Da hilft nur probieren und sich selbst ein Bild von den Zigarren machen!

    Geschichtliches zu den Condega Zigarren

    Wir schreiben das Jahr 1997: Eduardo Fernández gründet das Unternehmen AGANORSA und setzt erste Tabakpflanzen in den nicaraguanischen Anbaugebieten Condega and Jalapa. Der Name seiner Manufaktur lautet Tabacalera Valle de Jalapa. Zwei Jahre später tritt der erste Kubaner in das Geschäft ein, um sich um die Tabakpflanzen zu kümmern.

    Im Jahr 2003 Casa Fernández wird die Serie "Corojo 1999" ins Leben gerufen. Es handelt sich um das Aushängeschild der Condega Zigarren was den Tabak angeht. 2004 tritt der nächste Kubaner ins Unternehmen ein, Don Arsenio Ramos. Er ist Zigarrenspezialist und sorgt für den ersten Coup: 2014 gewinnt man den Preis ?Manufaktur des Jahres?. Seitdem laufen die Exportgeschäfte an.

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