Der Markenname dieser Havanna stammt...
  • Sancho Panza

    Der Markenname dieser Havanna stammt vom pfiffigen Bauernknecht Sancho Panza, der dem Ritter Don Quixote, im gleichnamigen Roman von Miguel de Cervantes Saavedra aus dem 17. Jahrhundert, treu als Knappe dient. Nebenfigur ist sie als Zigarre heute immer noch, leider völlig zu Unrecht, denn hinter Sancho Panza verbirgt sich echte Tradition.

  • "Belicosos" als nennenswerte Zigarre der kubanischen Marke

    Sein Name wurde 1848 erstmals als Bezeichnung für eine Zigarre benutzt. Seither genießen die Sancho Panza Zigarren unter erfahrenen Aficionados einen hervorragenden Ruf. Allerdings war die feine Tabakware lange Zeit vorwiegend in Spanien zu kaufen und heute findet man in Deutschland nur noch ein nenneswertes Format, die Belicosos. Gerade deshalb sollte der Aficionado zugreifen und die seltene Zigarre probieren. Sie überzeugt mit typisch kubanischen Aromen und hat ein ausgewogenes Geschmacksprofil.

    Besondere Beachtung verdiente die 23,5cm lange Gran Corona, die den einfachen Namen "Sancho" trug. Sie war neben der Montecristo A die längste kubanische Zigarre. Leider nimmt Habanos S.A. solche Spitzenformate vom Markt, scheinbar ohne an die Wirkung für die Marke zu denken...

    Kubanische Zigarre mit Existenzängsten

    Mit ihren mittelkräftigen Mischungen dieser Zigarren aus Tabaken der Region Vuelta Abajo, sind alle Formate vollständig von Hand gefertigte kubanische Zigarren. Diese Methode zahlt sich aus, merkt man doch schon vor dem Anzünden die Qualität der Rauchware. Das Deckblatt ist so gut wie immer fehlerlos, der Longfiller angenehm fest gerollt und optisch überzeugend. Die gute Machart konnte den Absturz der kubanischen Marke aber nicht aufhalten. Heute gibt es in Deutschland nur ein nennenswertes Format und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Marke komplett von der Bildfläche verschwindet.
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