Was ist ein Connecticut Seed?

Der US-amerikanische Staat Connecticut gilt seit langem als ein Garant für besonders feine und qualitativ hochwertige Deckblätter. Der Tabakanbau in dem Neuenglandstaat blickt auf eine lange Tradition zurück. Wahrscheinlich hat der Tabakanbau in den USA genau hier begonnen. Die Samen für die Tabake stammten dabei hauptsächlich aus Kuba. Siedler brachten sie Anfang des 19. Jahrhunderts nach Connecticut, wo sie dann hauptsächlich mit dem Ziel Pfeifentabake herzustellen, angebaut wurden.

Kubanische Samen und Zigarren

Das Experimentieren mit den importierten Samen brachte aber auch neue, eigene Varietäten hervor. Dank des Imports aus Kuba, begann man bald auch in Connecticut Zigarren herzustellen. Wichtigster Unternehmer auf diesem Gebiet soll der Siedler Israel Putnam gewesen sein. Neben der Einfuhr kubanischer Samen, soll er es gewesen sein, der die Zigarre nach Conneticut brachte und dort bekannt machte.

Das River Valley in Connecticut

Das River Valley in Connecticut, einem eher kleinen Bundesstaat im Nordosten der USA, am Atlantik gelegen, bietet nach wie vor hervorragende Bedingungen für den Anbau exzellenter Deckblätter. Zu nennen sind an dieser Stelle Connecticut Shade, ein im Schatten gezogenes und dementsprechend helles Tabakblatt, sowie Connecticut Broadleaf, ein direkt unter der Sonne gezogenes Blatt, das mit Maduro Deckblättern gleichzusetzen ist und besonders aromatisch und gehaltvoll ist.

Die Pflanzen für diese Tabakblätter werden hauptsächlich aus dem sogenannten Connecticut Seed gezogen, einer Tabakvarietät, die ursprünglich aus Kuba stammt.

Eine typische Vertreterin des Connecticut Shade Deckblatts, ist die NUB Connecticut 460. Connecticut Shade präsentiert sich häufig mit cremigen Rauch und vollen, aber eher milden Aromen, die an Petite Beurre, Holz und Cognac erinnern können.

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