Was ist ein Cutter / eine Guillotine?

Es ist hinlänglich bekannt: Eine qualitativ hochwertige Zigarre schneiden Sie am Kopfende selbst ab. Über industriell vorgeschnittene Modelle möchten wir hier lieber nicht reden. Die wohl beliebteste Art ,das Kopfblatt abzutrennen, ist der sogenannte Cutter.
 

Welche Zigarren Cutter-Arten von gibt es?

Auch bei diesem Utensil stehen Ihnen eine ganze Reihe von verschiedenen Arten zur Verfügung, aus denen Sie je nach ihrem Geschmack und Ihrem Stilempfinden die für Sie angenehmen herausfinden können. So gibt es unter dem etwas brutalen Namen Guillotine Zigarren Cutter - Modelle, die über eine schräg sitzende Klinge verfügen und einer tatsächlichen Guillotine nachempfunden sind. Sehr verbreitet sind auch die Doppelklingen-Cutter, Sie bestehen aus zwei aufeinander zulaufenden halbrunden Klingen.
 
Beim Schneiden verengt sich die kreisrunde Öffnung nach innen und trennt den Zigarrenkopf so ab. Kerbschnitt- beziehungsweise V-Cutter schneiden die Zigarre nicht ab, sondern reißen einen Keil hinein. Auch spezielle Zigarrenscheren oder Zigarrenmesser werden von manchen Aficionados bevorzugt. Allen Cuttern gemeinsam ist, dass sie für jedes beliebige Zigarrenformat anwendbar sind, mit Einschränkungen vielleicht bei den V-Cuttern. Für diese sollte ein etwas breiteres Format verwendet werden und auch für Piramides-Zigarren sind sie nicht geeignet.
 

Das Besondere an Guillotinen-Cuttern

Die Guillotine kann sehr ansprechend und hochwertig aufgemacht sein. Manche Hersteller verwenden teure Edelmetalle und verzieren das Gehäuse teilweise sehr kunstfertig. Natürlich gibt es auch preiswertere Modelle. Allerdings sollten Sie auf eines unbedingt achten: die tadellose Qualität der Klinge. Da die Guillotine nur über eine einzige, angeschrägte Klinge verfügt, besteht bei schlechter Materialqualität oder schlechtem Schliff die Gefahr, dass ihre Zigarre beim Schneiden ausfranst. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern würde den Rauchgenuss auch erheblich beeinträchtigen, da Tabakstücke in Ihren Mund gelangen können.
 
Ein sauberer Schnitt ist nur bei einer echten Edelstahlklinge, die sorgfältig geschliffen wurde, garantiert. Auch dann erfordert der Schnitt mit der Guillotine eine gewisse Routine. Für den Anfänger wäre ein Doppelklingenschneider vermutlich die leichtere Alternative. Bei beiden Modellen kommt es aber entscheidend darauf an, wo Sie den Schnitt setzen: Bevorzugen Sie kräftigeren Geschmack, sollten Sie die Öffnung klein halten; schätzen Sie einen leichten Zug, schneiden Sie großzügiger. Ganz nach Belieben.