Was ist ein Zigarrenimporteur?

Derjenige, der Zigarren direkt aus dem Land der Herstellung importiert, heißt Zigarrenimporteur. Der alleinige Importeur für kubanische Zigarren in Deutschland ist die Firma 5th Avenue Products. Die eingeführten Tabakprodukte stammen in der Regel aus den Herstellerländern Süd- und Zentralamerikas, beziehungsweise von den karibischen Inseln. Also aus Brasilien, Nicaragua oder aus der Dominikanischen Republik. Ein bekannter und besonders großer Importeur ist die Oettinger Davidoff Group.

Steuerzeichen und Beziehernummer

Um Zigarren importieren zu können, muss der Importeur die entsprechenden Steuerzeichen seines Landes an den Verkaufseinheiten anbringen. Häufig werden die Steuerzeichen wegen der geringeren Stundenlöhne in den Drittländern an den Zigarrenkisten angebracht. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Steuerzeichen direkt beim Zoll oder vor dem Verkauf in einem geschäftseigenen Steuerlager anzubringen. An der sogenannten Beziehernummer kann der Endverbraucher feststellen von welchem Importeur das Tabakprodukt verzollt und importiert wurde.

Generalimporteure für kubanische Zigarren

Für kubanische Zigarren gibt es meist einen Generalimporteur. In der Schweiz ist das die Intertabak AG, in Österreich die Tabaccoland Handelsgruppe. In Kuba entscheidet die Habano S.A., also letztlich der Staat, darüber, wer die begehrten Habanos importieren darf.

Kleine Importeure, große Entdeckungen

Zigarren und Tabakprodukte aus anderen Ländern unterliegen weniger streng reglementierten Auflagen. So können Zigarren aus Honduras, Nicaragua, Mexiko, Costa Rica oder der Dominikanischen Republik relativ problemlos auch von kleineren Importeuren eingeführt werden. In Deutschland haben Importeure wie Wolfertz, Don Stefano oder Kohlhase, Kopp & Co. immer wieder interessante Entdeckungen auf den Markt gebracht. So werden bekannte Marken wie Alec Bradley und deren Verkaufsschlager wie die Black Market von kleinen Importeuren nach Deutschland eingeführt.

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