Zigarren aus Kuba, da sind sich viele...
  • Zigarren Kuba

    Zigarren aus Kuba, da sind sich viele Aficionados einig, sind die Besten der Welt. Anbaugebiete wie die Vuelta Abajo scheinen mit einem Boden für Tabakpflanzen gesegnet zu sein, wie es ihn auf der Erde kein zweites Mal gibt. Kein Wunder also, dass Winston Churchill - sicherlich einer der berühmtesten Aficionados aller Zeiten - einmal sagte: "Ich halte Kuba immer in meinem Mund."

    Damit meinte der englische Politiker selbstverständlich kubanische Zigarren. Kuba hat natürlich mehr zu bieten, jedoch sind die Zigarren häufig das Erste was ein Europäer mit der größten Insel der Großen Antillen in Verbindung bringt.

Entdecken Sie Zigarren Kuba

  • Kubanische Zigarren online kaufen - oder in unserem Zigarrenladen in Berlin

    Wer einmal auf Kuba war und sich Manufakturen in Havanna und Pinar del Río angesehen hat, der versteht noch besser, warum kubanische Zigarren einen derartigen Hype auslösen können. Bei den Plantagen von Vegas Robaina bekommt man frisch gerollte Havannas geschenkt und im Valle de Viñales kann man bei einigen Tabakbauern sogar selbst rollen und Bündelware verschiedener Hersteller kaufen. Hier in Deutschland gibt es diese Varianten nicht, aber eine Vielzahl kubanischer Zigarren kann man hierzulande online kaufen. Unser Ladengeschäft in Berlin führt ebenfalls (fast) alle Formate.


    Kubanische Zigarren in Vinales genossen 

    Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta & Co.

    Wer kennt sie nicht, die berühmten und so traditionsreichen Marken wie Romeo y Julieta, Montecristo, Cohiba und zunehmend Hoyo de Monterrey, H. Upmann und Partagás? Im exklusiven Bereich gibt es jedoch weit mehr, als nur diese bekannten Marken. Überragend (und entsprechend teuer) sind die Havannas von Trinidad und Cuaba. Der Marke Trinidad sagt man nach, dass sie der berühmten Cohiba am nächsten käme.

    Günstige kubanische Zigarren

    Beliebt sind auch die günstigen Zigarrenmarken, beispielsweise Guantanamera, José L. Piedra und Quintero. Zwar überzeugen diese Zigarren nicht immer durch ihre Machart, zumindest sind sie aber aus 100 % kubanischem Tabak gefertigt und weisen ein respektables Preis-Leistungsverhältnis auf. Ein Trend der sich bei Zigarren aus Kuba bemerkbar macht, deutet darauf hin, dass die Tabakware zunehmend ausgewogener und milder wird. Daher eignen sich einige Havannas mittlerweile auch für Einsteiger in die Zigarrenwelt, während sie früher als zu kräftig für ungeübte Raucher galten.

    Kubanische Zigarren - Tabakbauer in Vinales-Tal 

    Düstere Zukunft für die kubanische Tabakindustrie?

    Die Zukunft der kubanischen Tabakindustrie befindet sich trotz der einzigartigen und unnachahmlichen Zigarren, die sie produziert, in einer ernsten Krise. Seit einigen Jahren gehen die Ernten drastisch zurück. Die Menge der exportierten Zigarren ist dementsprechend geschrumpft. So soll die Menge weltweit verkaufter kubanischer Zigarren in den letzten zehn Jahren um etwa 60 Prozent zurückgegangen sein, obwohl die Nachfrage auch dieses Jahr wieder gestiegen ist.

    Zigarrenkrise in Kuba

    Für die kubanische Zigarrenkrise gibt es mehrere Gründe. Besonders bedroht, ist die Tabakindustrie Kubas durch die sukzessive wirtschaftliche Öffnung. Mit einem Volumen von etwa vier Milliarden Dollar, sind die USA der größte Markt für Zigarren weltweit. Seit der Verhängung des Embargos konnte man in Amerika allerdings keine Havannas mehr rauchen. Man kann sich den Appetit der amerikanischen Aficionados gut vorstellen. Noch wird der Appetit US-amerikanischer Tabakmultis, die auf den Ausverkauf der kubanischen 22Tabakindustrie warten, aber durch diverse staatliche Monopole gehemmt.

    Kubanische Zigarren - Trockenschuppen auf Kuba

    Imperial Brands

    Exklusivpartner des kubanischen Tabakmonopols Tabacuba ist nämlich der britische Konzern Imperial Brands, der unter dem Namen Habanos für den weltweiten Vertrieb kubanischer Zigarren zuständig ist. Und dieses exklusive Vertriebsrecht hat man sich im Jahre 2000 für ganze 100 Jahre gesichert. Viele Investoren sind durch die starren Monopole abgeschreckt. Vielleicht ist das besser für die kubanische Zigarre.

    Mangelnde staatliche Investitionen

    Der eigentliche Grund für die Ernteeinbrüche und den damit verbundenen Rückgang des Exports kubanischer Zigarren, sind unter anderem die geringen Preise für Tabak in Kuba selbst. Für viele kubanische Bauern lohnt es sich einfach nicht mehr Tabak anzubauen. Hinzu kommt der teilweise desolate Zustand der Landmaschinen. Viele Felder werden auch heute noch von Ochsenkarren bestellt. Schuld an den mangelnden Investitionen, soll wie so häufig in Kuba, das US-Embargo sein.

    Neue Wachstumsstrategie

    Die Regierung in Havanna hat die Probleme mittlerweile erkannt und lenkt mit einer Wachstumsstrategie gegen den Verfall der prestigeträchtigen Tabakindustrie. Die für Tabak gezahlten Preise wurden angehoben, um den Anbau von Tabakpflanzen wieder lukrativer zu machen. Ansonsten lohnt es sich für den Landwirt mehr in Bohnen oder andere Agrarprodukte zu investieren. Außerdem wird in die Ausbildung gelernter Fachkräfte investiert, denn gute kubanische Zigarren sind bekanntlich Handarbeit - je besser der Torcedor, desto besser die Zigarre. So der Stand der Dinge Ende 2016.
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