Davidoff Zigarren

Was haben Davidoff Zigarren anderen voraus?

„Davidoff Zigarren sind überteuert oder teuer. Man zahlt hier für das Marketing.“ Das hören wir von StarkeZigarren immer wieder. Gleichzeitig haben wir noch nie eine schlechte Davidoff Zigarre geraucht. Einige der geschmacklich besten Zigarren kamen ebenfalls von dieser Marke. 

Im Februar 2020 haben wir uns dann auf Reisen begeben, um einen Blick hinter die Kulissen zu wagen. Auf dem Programm standen insgesamt neun Manufakturen in vier verschiedenen Ländern. Nach der Dominikanischen Republik ging es weiter nach Ecuador, Peru und Panama.

Davidoff Millenium Zigarren
Davidoff Millenium Zigarren

Warum weisen Davidoff Zigarren so eine Konstanz auf?

Ein positives Merkmal bei Davidoff Zigarren ist die Konstanz im Geschmack. Wie kann es sein, dass über Jahrzehnte der Geschmack einer Zigarre konstant gehalten werden kann? Die Frage beantwortet sich mit einem Blick in die Lagerhallen.

In neun Hallen lagern Tausende von Pilones. In den Ballen verbergen sich unzählige Tabaksorten mit unterschiedlichen Reifegraden. Die Möglichkeiten Blends zu justieren geht damit ins Unendliche. Das erlaubt eine Konstanz wie bei kaum einer anderen Marke.

„From crop to shop“ – Philosophie

„From crop to shop“ lautet ein wichtiges Schlagwort bei Davidoff. Hamlet Espinal erklärt uns vor Ort, was das bedeutet: Diese Philosophie sei die Garantie für die hohe Qualität der Longfiller. Warum? Wer von den Samen bis zum Verkauf alles kontrollieren kann, hat die Möglichkeit, jeden Produktionsschritt zu optimieren.

Zu Gast bei Davidoff auf dem Tabakfeld

Bei Davidoff sind es 170 Schritte von der Pflanze bis zur fertigen Zigarre. 300 Hände berühren eine Davidoff Zigarre. Der Prozess vom Samen bis ins Geschäft dauert mindestens fünf Jahre. Hendrik Kelner hat bei der Herstellung zehn Schlüsselfaktoren ausgemacht. Boden, Samen, Klima (…) sind einige davon. Viel wichtiger sind wohl die Erfahrung und die finanziellen Möglichkeiten, die man hier hat.

Bei Davidoff gibt es scheinbar keine Grenzen. Das fällt uns später in anderen Ländern auf. Das Angebot an Tabaken ist dort viel kleiner. Spitzenqualitäten verlassen oft das eigene Land (Beispiel Ecuador). Es fehlt das Know-how beim Blending (Peru). Es fehlen die Möglichkeiten der Qualitätskontrollen. Oder wie im Fall Panamas machen Gesetze die Herstellung unrentabel.

Was möchte der anspruchsvolle Zigarrenraucher heute?

Eladio Diaz spricht in der Dominikanischen Republik über das Blending von Zigarren. Es ist die höchste Kunst, Zigarren herzustellen, die vielschichtig und interessant schmecken. Früher, sagt Eladio Diaz, musste eine Zigarre „rauchbar“ sein. Rauchbare Zigarren haben heute keinen Markt mehr.

Der anspruchsvolle Genießer sucht mit jeder Zigarre geschmackliche Erlebnisse. Zusammengefasst lässt sich das mit einem Wort beschreiben: Komplexität. Komplexität erreicht man bei Davidoff durch 15 Tabakanbauregionen, 70 verschiedene Samenzüchtungen und das bei vier Blattebenen bei (fast)  jeder Pflanze.

Fazit

Man kann die Davidoff Philosophie als selbstverständlich ansehen. Wenn man außerhalb nur Arturo Fuente Zigarren und Padrón Zigarren kennt, mag das sogar zutreffen. Durch unsere Weiterreise haben wir jedoch gesehen, wie schwer sich kleine Anbieter häufig tun. Das heißt nicht, dass diese keine guten Zigarren hervorbringen können. Große Marken wie Davidoff sind ihnen allerdings um Jahrzehnte voraus. Für diesen Erfahrungsschatz, die Konstanz im Geschmack und für die extrem hohe Qualität sollte man schließlich bereit sein, etwas mehr zu zahlen. Meist wird man dafür mit einem Geschmackserlebnis belohnt. Im StarkeZigarren-Fall hieß diese Belohnung Davidoff Art Edition 2017 – eine sensationelle Zigarre!

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