Wieso muss ich bei meinem Humidor immer destilliertes Wasser benutzen?

Ein Humidor ist ohne die richtigen klimatischen Bedingungen nicht für die Lagerung von hochwertigen Zigarren geeignet. Damit die Temperatur von 18 bis 20 °C und die Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 % eingehalten werden können, werden in den Klimaschränken der Zigarrenliebhaber sogenannte Befeuchter auf Schwamm- oder Polymersystembasis eingesetzt. Aber hier gibt es Fehler in der Handhabung, die man unbedingt vermeiden sollte.

Mit Wasser getankt für optimale Luftfeuchte

Während zu viel Luftfeuchtigkeit im Innern Schimmelbildung begünstigt, kann ein zu klein gewählter Befeuchter die Zigarren im Humidor austrocknen lassen. Um die Aromen der gelagerten Tabakware bestmöglich erhalten zu können, müssen die entsprechenden Klimabedingungen herrschen. Zu diesem Zweck nutzen erfahrene Aficionados professionelle Befeuchtungssysteme. Diese Hilfsmittel, um aus einem Klimaschrank eine Wohlfühloase für Zigarren zu machen, müssen mit Wasser befüllt werden. Doch wer dabei an einfaches Leitungswasser denkt, hat nicht über dessen bakterielle Beschaffenheit nachgedacht.
 
Polymerkristalle
So sehen vollgesaugte Polymerkristalle in der Nahaufnahem aus. Sie geben die Feuchtigkeit dann langsam wieder ab.

Keime lassen Zigarren schimmeln

Experten greifen daher auf destilliertes Wasser zurück, das keine Rückstände von Bakterien oder Pilzen enthält und den Zigarren somit nicht schaden kann. Das subtropische Klima im Innern eines Humidors würde Wachstum und Verbreitung begünstigen und im schlimmsten Fall zu Schimmelbefall der hochwertigen Tabakware führen. Aufgrund der hohen Luftfeuchte sollten Sie also besonders auf die hygienische Lagerung achten und den Humidor häufiger einmal reinigen.
Die Befeuchtungssysteme, die Sie in unserem Onlineshop und im StarkeZigarren-Laden in Berlin erhalten, können Sie hier ansehen.

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